PREMIEREN

SPIELZEIT 2020/2021

PHOENIX

30. OKTOBER 2020

Der Phönix – der Wiedergeborene – entspringt einem altägyptischen Mythos. Der legendäre Vogel verbrennt und erschafft sich aus seiner eigenen Asche immer wieder neu. In der Antike und Spätantike mündet die Legende des Phönix in den Mythos der Unsterblichkeit, um schließlich im Christentum zum Sinnbild für die Auferstehung zu werden. Noch heute steht der Satz „Wie ein Phönix aus der Asche“ für Menschen, die es geschafft haben, aus sich selbst heraus, tiefe Krisen, Leid und Unglück zu überwinden und wie neu geboren, dem Leben wieder mit Mut und Neugier zu begegnen.

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DER GESTIEFELTE KATER

voraussichtlich 17.10.2021

Als der alte Müller stirbt, wird das Erbe unter seinen Söhnen aufgeteilt. Der Älteste erhält die Mühle, der Mittlere den Esel und für den Jüngsten bleibt nur der Kater übrig. Er überlegt, ob er sich aus dem nutzlosen Tier ein Paar Handschuhe machen lässt, doch der Kater hat naturgemäß etwas dagegen und ergreift in seiner Not das Wort und zugleich die Initiative. Dem Müllerssohn bleibt nichts anderes übrig, als dem redegewandten Kater zu vertrauen und dieses Vertrauen soll sich auszahlen.

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DIE GESCHÖPFE DES PROMETHEUS

voraussichtlich im Oktober

Ludwig van Beethovens anspruchsvolle Ballettmusik wurde nur sehr selten nach ihrer Premiere von Choreographen neu interpretiert. Choreograph und Regisseur Lars Scheibner greift die musikalische Vorlage auf und plant, sie mit den Mitteln des modernen Tanztheaters neu zu interpretieren. Thematisch interessiert ihn dabei insbesondere der Übergang vom Menschen in einem Urzustand – jenseits des göttlichen Funkens der Inspiration – hin zum bewussten, schöpferischen Wesen als Individuum und zugleich als soziales Wesen, das mit dem Kollektiv interagiert.

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BEETHOVEN X


Das Beethovenjahr bietet noch eine weitere Überraschung. Im Zuge der Kooperation mit der Neuen Philharmonie MV und ihrem Programm „Stadt. Land. Klassik!“ wird die Deutsche Tanzkompanie auch in dieser Spielzeit eine neue Kreation entwickeln, welche maßgeschneidert für die Konzertbühne ist. Geplant ist die tänzerische Adaption eines Satzes aus einer der neun bekannten Sinfonien des Kompositionsgenies. Damit sind innere Spannung und Vielschichtigkeit auf der emotionalen wie auf der gedanklichen Ebene garantiert.

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